24 Stunden JF- Herrischried
Die Jugendfeuerwehr Herrischried vor Absolvierung ihres bisher spannendsten Übungsprogramms mit einer 24-Stunden-Bereitschaft im Gemeinschaftslager Rotmooshalle.
 

 

24 Stunden im Einsatz

(Bericht: Südkurier vom  11.07.08)
Sieben Betreuer konfrontierten ihre Schützlinge mit einem Programm, das außer dem Einsatz-Szenario noch Theorieunterricht und nicht zuletzt Spiel- und Sportmöglichkeiten bot. Für die Verpflegung wurde in der Hallenküche selbst gesorgt. "Da war in allem richtig Zug drin", strahlte Jugendwart Andreas Ückert am Samstag Nachmittag, als die abschließenden Theorie-Tests die erhofften Ergebnisse brachten und sich alle nochmal ohne Murren ans Putzen der eingesetzten Fahrzeuge und ans Aufräumen der Aufenthaltsräume machten.

Am Freitag um 17 Uhr hieß es für die in zwei Altersklassen eingeteilten Gruppen Einquartierung in der Halle mit Positionierung von Löschfahrzeug, Mannschaftstransportwagen und Tragkraftspritze. Auf zwei Hallenetagen entstanden die mit Turnmatten gerichteten Lager zum Schlafen. Dann hieß es Aufreihen zum "Briefing", sprich der Einweisung in Regeln und Tagesablauf. Was der Nachwuchs vorher nicht wusste: Jeweils gleich acht Herausforderungen pro Altersgruppe hatten sich die Betreuer Bernhard und Michael Dannenberger, Sascha Feger, Peter Heßler, Andreas Matt, Karl-Heinz Peduzzi und Andreas Ückert ausgedacht.

Gestartet wurde zeitgleich mit zwei Brandeinsätzen an der Kläranlage Hogschür, wo die vom Plan eingeweihte lokale Prominenz mit Bürgermeister Christof Berger und Gesamtkommandant Christian Dröse an der Spitze ein Bild davon bekam, wie gut sich die Jungen schon mit Material und Organisation auskennen. "Jeder von uns hatte seine Aufgabe und an die Regeln halten wir uns auch", brachte Jungfeuerwehrmann Stefan Metzger die Disziplinbereitschaft aller Kameraden auf den Punkt.

Einsatz- und Gemeinschaftserfahrungen sammelten die Gruppen beim Löschen, bei der Vermisstensuche, beim Binden von umweltbelastenden Flüssigkeiten sowie bei einer Menschenrettung an der steilen Außenböschung des Hornbergbeckens. Die zum Feuerwehralltag gehörende Rettung von Tieren wurde ebenfalls simuliert. Die Verordnung einer strikten Nachtruhe ab 22 Uhr war notwendig, denn schon wenige Stunden später und am frühen Morgen wurde auch zu Einsätzen gerufen. Nach der Verabschiedung mit der Verleihung von Urkunden am Samstag ging es heim. "Die waren alle sicher totmüde und fielen daheim gleich ins Bett", meinte Ückert schmunzelnd.

Bald mehr........

 

 

JugendFeuerwehr-Herrischried
 
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